Ergebnisse des IQB-Bildungstrends nicht missinterpretieren

Zur Debatte über die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends sagt der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Malte Krüger:

 

Die deutschlandweit schlechten Ergebnisse im IQB-Bildungstrend dürfen nicht missinterpretiert werden. Inklusion kann kein maßgeblicher Grund für eine Verschlechterung des Kompetenzniveaus sein. Weder in Schleswig-Holstein noch deutschlandweit ist eine erhebliche Ausweitung inklusiver Beschulung zu beobachten. Es ist laut Wissenschaftler*innen auch nicht zu beobachten, dass Inklusion negative Auswirkungen auf die Lernentwicklung von Kindern ohne Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung hat. Studien stellen eher das Gegenteil fest.

 

Für uns Grüne ist klar, dass die schlechten Ergebnisse im IQB-Bildungstrend ein Warnruf sein müssen, um geeignete Maßnahmen zur Erhöhung des Kompetenzniveaus in Mathe und Deutsch zu erzielen. Dabei orientieren wir uns an Ergebnissen der Wissenschaft. Die schlechten Ergebnisse dürfen nicht dazu führen, dass Inklusion zurückgefahren oder ausgebremst wird. Mit uns Grünen wird es daher nicht weniger, sondern verbesserte Inklusion an Schulen geben.

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