Bildung & Wissenschaft

Bildung, Wissenschaft & Plietsch!

Die Bildungsfrage ist längst zur zentralen Gerechtigkeitsfrage und zu einer Frage der sozialen Stabilität geworden. Ziel der Kitas, Schulen und Hochschulen muss es sein, junge Menschen zu kritischen, selbstständigen und an der  Gesellschaft  interessierten Persönlichkeiten zu befähigen. Hier muss Bildung ansetzen, um Kindern und Jugendlichen Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht, das die Wahrnehmung anderer Rechte erst ermöglicht  und gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet.

Wir Grüne wollen in bessere Bildung investieren. Wie unsere skandinavischen Nachbarn es uns bereits vormachen wollen wir, dass möglichst vielen Menschen unabhängig vom Elternhaus möglichst hohe Abschlüsse ermöglicht werden. Das fängt bei der Kita-Sozialstaffel an, bedeutet mehr Differenzierungsstunden an Gemeinschaftsschulen und heisst auch eine bessere Ausstattung unserer Universitäten.

 Plietsch! Bildungspolitische Gespräche
 

Thema: 

Der sogenannte Jugendcheck ist nicht verloren, sondern nur verschoben

Wir begrüßem den Vorschlag des SSW, einen sogenannten Jugendcheck für Landesgesetze und -verordnungen einzuführen. Alle Beteiligten der Anhörung haben sich dazu sehr positiv geäußert. Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein entsprechendes Konzept in der nächsten Legislatur erarbeitet wird. Insofern ist die Initiative nicht verloren, sondern nur verschoben.

In schwierigen Zeiten müssen wir alle an einem Strang ziehen – das erwarte ich auch von einer Oppositionspartei!

Wir bringen ein Programm für niedrigschwellige Betreuung in Spielgruppen auf den Weg. Dafür sollen 15 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden - schnell und unbürokratisch. Die geplanten Gruppenvergrößerungen in Kitas werden die Ausnahme sein, weil sie nur dort greifen, wo sie von allen Beteiligten gewünscht sind. Die Kitas werden mit zusätzlichem Personal ausgestattet.

Bundesinfektionsschutzgesetz: Mehr Weitsicht wäre besser gewesen

Mit mehr als 1.500 ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei uns in Schleswig-Holstein immer noch auf einem sehr hohen Niveau und sie steigt aktuell weiter an. Es ist nachvollziehbar, dass sich vor diesem Hintergrund viele Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte dafür aussprechen, dass auch nach den Osterferien Test- und Maskenpflicht gelten sollten - zumindest für die ersten zwei Wochen nach den Ferien.

Wir müssen den psychosozialen Folgen von Krieg und Flucht in den Schulen begegnen

Rede im Landtag - Als Folgen der Corona-Pandemie sprechen Expert*innen von einer starken Zunahme von Sorgen und Ängsten, selbstverletzendem Verhalten oder auch suizidalen Gedanken. Jetzt kommen noch die Berichte über den Krieg hinzu. Und die geflüchteten Kinder mit traumatisierenden Kriegserfahrungen. Deshalb halten wir Grüne es für unbedingt notwendig, vor allem die Schulsozialarbeit aufzustocken und mehr Schulpsycholog*innen einzustellen.

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